Das DACH-Prinzip in der Praxis: DIVERSITÄT ALS CHANCE NUTZEN

Posted on Juni 2, 2018

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Das DACH-Prinzip versteht Diversität als Normalität und nutzt die Vielfalt der deutschen Sprache und des deutschsprachigen Raums als Potenzial für einen facettenreichen DaF-Unterricht. Im Beitrag wird das DACH-Prinzip durch Zitate von Lehrpersonen illustriert und exemplarisch diskursiv weitergedacht.

Servus! Grüezi! Guten Tag! Moin, Moin! Grüß Gott! – Welche dieser Begrüßungsformen würden Sie spontan verwenden? „Deutsch ist kein Land, sondern eine plurizentrische Sprache mit Sprach- und Standardvarietäten“, sagt die australische Deutschlehrerin Catherine Gosling. Neben Dialekten und regionalen Umgangssprachen lassen sich auch drei Standardvarietäten unterscheiden: bundesdeutsches (D), österreichisches (A) und schweizerisches (CH) Hochdeutsch. Zwar sind die Unterschiede zwischen den Varietäten so gering, dass das Verstehen (auch von DaF-Lernenden) nicht beeinträchtigt wird (vgl. Shafer 2017). Dennoch ermöglichen Wortschatz- oder Aussprachevarianten interessante Sprachvergleiche. „So zeigt beispielsweise der niederländische aardappel deutlich mehr Ähnlichkeiten mit dem österreichischen Erdapfel als der deutschen Kartoffel“, erläutert Sabine Jentges, DaF-Dozentin in den Niederlanden.
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